Publikationen und Bücher

«Fundraising - Handbuch für Grundlagen, Strategien und Methoden» von der Fundraising Akademie

Die umfangreichste systematische Darstellung des Fachgebiets Fundraising erschien 2016 in einer vollständig überarbeiteten Form. Die über 1000 Seiten, die in der gedruckten Ausgabe 1,9 Kilogramm wiegen und im Buchhandel über 100 Franken kosten, muss die Leserschaft nicht in einem Zug studieren. 15 Seiten Inhaltsverzeichnis,16 Seiten Stichwortverzeichnis und 27 Seiten Checklisten helfen bei der Orientierung, wenn Fundraiserinnen im Alltag ein Thema nachschlagen wollen. Wenn der Umfang auf den ersten Blick überwältigend erscheint, so zeigt die Vertiefung, dass unterdessen sehr viele Teilgebiete des Metiers zu beleuchten sind. So haben dann zentrale Themen wie die institutionelle Bereitschaft nur fünf Seiten und das Danken sieben Seiten Platz.

In keinem anderen deutschsprachigen Buch haben Überlegungen zum Berufsbild so viel Raum wie in diesem Handbuch: 50 Seiten diskutieren Fähigkeiten, Spannungsfelder, Qualifizierungs- und Karriere-Möglichkeiten. Das Vorwort vermerkt «vermehrte Differenzierung und Spezialisierungen der einzelnen Tätigkeitsfelder» des Fundraisings, die dazu führten, dass das Handbuch «in seiner Struktur komplett neue aufgebaut» ist im Vergleich mit der letzten Auflage 2009 oder der ersten 1999. Es finden sich auch deutlich mehr illustrative Grafiken und Tabellen in den Texten, aber fast keine Fotos von Manifestationen der Mittelbeschaffung in der täglichen Praxis. Zum Werk haben viele erfahrene Fachleute beigetragen. Zehn von ihnen bildeten das Kernteam, mehrere Dutzend Autoren haben ein oder mehrere Beiträge zu ihrem Spezialgebiet geleistet. Frauen bilden eine starke Minderheit unter ihnen, und fast alle kommen aus der Praxis, arbeiten für Organisationen oder bieten sich als Dienstleistende an. Sie sind in Deutschland zuhause, was für meisten Inhalte den Nutzen des Publikums aus anderen Ländern nicht reduziert.

Fundraising Akademie (Herausgeber): Fundraising. Handbuch für Grundlagen, Strategien und Methoden. 5., vollständig aktualisierte und neu bearbeitete Ausgabe. Wiesbaden 2016, SpringerGabler, 1016 Seiten, ISBN 978-3-658-07109-7. Weitere Informationen: http://www.springer.com/de/book/9783658071097

«Handbuch Fundraising» von Michael Urselmann

Dieses Handbuch trägt den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Fundraising in Deutschland, Schweiz und Österreich zusammen. Erkenntnisse und Kennzahlen werden praxisorientiert aufbereitet. Ausgewiesene Experten, die sich sowohl wissenschaftlich als auch praktisch mit zentralen Fragen der Mittelbeschaffung auseinandersetzen, teilen ihre Erkenntnisse zu strategischen und operativen Fragen des Fundraising bei Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen. Das Buch befasst sich mit den folgenden Kapiteln: Definition des Begriffs «Fundraising», Gewinnung und Bindung von Zeitspendern, Kommunikationsmassnahmen zur Spenderbindung, Die Psychologie des Spenderverhaltens sowie Abwanderung und Rückgewinnung von Spendern.

Michael Urselmann: Handbuch Fundraising, SpringerGabler, 480 Seiten, ISBN: 978-3-658-08190-4, 2016. Weitere Informationen und Bestellung: http://www.springer.com/de/book/9783658081904

«Profi-Handbuch Fundraising» von Barbara Crole und Nina Crole-Rees Besson

Barbara Crole war über Jahrzehnte in der Schweiz die Expertin für Direct Mail im NPO-Bereich und engagierte sich unter anderem im schweizerischen und europäischen Fundraisingverband: Sie gehört also zu den erfahrensten FundraiserInnen in Europa. Nun hat sie zusammen mit Nina Crole-Rees Besson ihr «Profi-Handbuch Fundraising» in dritter, aktualisierter Auflage herausgegeben. Mitautoren sind unter anderen Matthias Daberstiel, Herausgeber des Fundraiser-Magazins, Baldwin Bakker, CEO des Face-to-Face-Fundraising-Anbieters Corris in Zürich und Margrit Baumer-Leuenberger, Fundraiserin BR und früheres Vorstandsmitglied von Swissfundraising.

Schwerpunkt des Buches ist weiterhin das Direct Mail. Wenn auch dessen Ende regelmässig vorausgesagt wird, ist und bleibt es wohl für absehbare Zeit der wichtigste Kanal im Fundraising – jedenfalls zeigen dies auch die Resultate neuster Befragungen, u.a. des Swissfundraising-Spendenbarometers und des Swissfundraising-DM-Panels. Und hier schöpft Barbara Crole aus dem Vollen: Von der Konzeption der DM-Kampagnen über die Erfolgsfaktoren für ein Mailing bis hin zur Auswertung schildern sie und ihre Mitautoren alles, was für erfolgreiches Direct Marketing zu beachten ist. Dennoch betont auch sie – in ihrem Ausblick zur Zukunft des Fundraisings -, dass DM-Aktionen heute und in Zukunft mit anderen Massnahmen und Methoden zu kombinieren sind. Eigene Kapitel widmen sich daher dem Online-Fundraising und dem Direct Dialog. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch, das sich – entgegen dem Titel – gerade auch für Nicht-Profis eignet, die ins Fundraising einsteigen wollen: Wer als Quereinsteiger Spendengelder für ein soziales oder kulturelles Projekt sammeln soll, findet rasche und vor allem direkt umsetzbare Hilfe in diesem Ratgeber. Hilfreich sind die zahlreichen Checklisten, Musterschreiben, Praxis-Tipps und Beispiele in diesem Buch. 

Barbara Crole, Nina Crole-Rees Besson: Profi-Handbuch Fundraising, Wahlhalla Fachverlag, Regensburg 2016; 190 Seiten; ISBN: 978-3-8029-7527-1

Fundraising-Ideen von A-Z von Thomas Grosjean

Dieses Buch ist einigen Kritikern in den falschen Hals geraten, unter anderem im Fundraiser-Magazin, das es gar nicht empfiehlt. Tatsächlich ist es stilistisch und orthografisch nicht perfekt, und es bringt auch keine Einordnung von Themen im Bereich Fundraising. Es kommt ganz ohne Theorie aus und mag für Profis in Teilen Selbstverständlichkeiten wiederholen. Dennoch hat es seine Qualität, die in der Sammlung von immerhin über 250 Ideen und Anregungen für Spendenaktionen, wie sie bereits im Vorgängerband «Kreatives Fundraising» aus dem Jahr 2011 zu finden sind.  Diese Ideensammlung fordert dazu auf, wie der Herausgeber schreibt, «die alten ausgelatschten Wege zu überprüfen». Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz neuer Ideen ist - auch das ist dem Herausgeber bewusst - natürlich ein ausgereiftes Fundraising-Konzept: «Ohne Konzeption und laufende Kontrolle des eigenen Handelns innerhalb der Organisation erreichen die Fundraising-Instrumente nicht die gewünschte Wirkung.» Stimmt, und deshalb ist das Buch auch kein Einsteiger-Buch, sondern eines für praxiserfahrene FundraiserInnen, die neue Ideen suchen. Und zwischen altbewährten, umstrittenenen und erfolgreichen Ideen gibt es die eine und andere Trouvaille.

Thomas Grosjean: Fundraising-Ideen A-Z. BoD - Books on Demand, 2016.

Weitere Informationen und Bestellung: http://www.bod.de

Praxishandbuch «Online-Fundraising - Wie man im Internet und mit Social Media erfolgreich Spenden sammelt»

Das Praxishandbuch «Online-Fundraising - Wie man im Internet und mit Social Media erfolgreich Spenden sammelt» vermittelt einen sehr guten Überblick über das Thema «Online-Fundraising», stellt ganz konkrete Best Practices vor und ist ein Werk, das gerade für FundraiserInnen aus kleineren Organisationen eine Fülle von Tipps und Vorgehensweisen bereithält. Wenn etwas «gratis» angeboten wird, dann vermuten wir SchweizerInnen oft, dass das nichts wert sein kann. Das ist bei diesem - soweit uns bekannt - ersten umfassenden Handbuch zu Online-Fundraising in deutscher Sprache aber ganz anders: Zwei Dutzend AutorInnen haben hier ihr Wissen und ihre langjährige Erfahrung mit Online-Fundraising auf über 180 Seiten zusammengefasst und ermöglichen damit EinsteigerInnen wie bereits in diesem Feld tätigen FundraiserInnen interessante - und für den Fundraising-Alltag nützliche! - Einblicke. Und dennoch ist das Werk über www.fundraisinghandbuch.org als kostenlose Online-Version erhältlich (in der gedruckten Form kostet es um die 10 Franken). Die Hälfte der AutorInnen war oder ist mit betterplace.org oder dem betterplace lab «verbandelt» und entsprechend erfahren mit der Online-Mittelbeschaffung. Dennoch ist das Buch weit davon entfernt, eine Werbe-Plattform für betterplace zu sein. Es ist ein eigentliches Grundlagenwerk, weil es erstmals in dieser Breite und Tiefe zusammenfasst, worauf beim Online-Fundraising zu achten ist. Dabei geht es sehr systematisch von der Spenderpyramide bis zur «Checkliste für die Fundraising-Strategie» vor, wie die Überschriften der Hauptkapitel zeigen: Basiswissen, Grundlagen der Kommunikation, Social Media, Richtig bitten, Richtig danken, Spender managen, Messen, Ausblick und Trends, Checkliste. Den AutorInnen dieses Bandes ist zu gratulieren: In einer Sprache, die gerade junge FundraiserInnen dort abholt, wo sie als Digital Natives stehen, und mit einer praxiserprobten Kompetenz haben sie hier ein empfehlenswertes Werk geschaffen, das so erklärend wie nützlich für den (Online-)Fundraising-Alltag ist. Wir empfehlen es allen FundraiserInnen - auch jenen, die selbst nicht fürs Online-Spendensammeln zuständig sind. Bei soviel Lob verzeiht man den Digitalen auch den Satz «Die Tage der Spendebüchsen, Spendenbriefe und Strassenfundraiser sind gezählt.» im Klappentext. Zumal ihr Buch ja auch für jene nützlich ist, die sich in der analogen Welt ums Fundraising kümmern.

Björn Lange, Kathleen Ziemann, Dr. Angela Ullrich (Hrsg.): Praxishandbuch Online-Fundraising. Wie man im Internet und mit Social Media erfolgreich Spenden sammelt. Transcript Verlag, 2015.

Weitere Informationen und Gratis-Download als E-Book: www.fundraisinghandbuch.org

«SMLessentials: Fundraising-Management» von Leticia Labaronne und Bruno Sieger

Dass die Autorin und der Autor über langjährige Erfahrung in der Fundraising-Weiterbildung haben, schlägt sich positiv nieder im Konzept dieses Bändchens, das gerade wegen seiner Kompaktheit nicht nur als Lehrbuch, sondern auch als Leitfaden für die Praxis sehr gut geeignet ist. Es widmet sich Grundsatzfragen («Gesellschaftliche Bedeutung des Fundraising») ebenso wie ganz praktischen Herausforderungen («Fundraising-Methoden») und übergeordneten Themen des Marktes oder des Berufsbildes. Inspiriert von der amerikanischen Lehrbuch-Kultur helfen Piktogramme, Wissensziele, Zusammenfassungen und Wissens-Checks (das alles jeweils pro Kapitel), das Wichtigste zu verstehen, zu lernen und zu behalten. Auch Interviews, Statements und Fallbeispiele (davon würde man sich noch einige mehr wünschen) mit Online-Lösungsvorschlägen sind Teil des Buchs. Die theoretische Grundlage des Fundraising Managements, wie es an der ZHAW gelehrt wird, liegt im Fundraising-Standardwerk (und seinen Definitionen) von Michael Urselmann, der hier selbst ebenfalls doziert. Während Urselmann aber dort eine sehr umfangreiche und detaillierte Sicht über Theorie, Entwicklung, Methoden und Praxis im Fundraising gibt, gelingt dies Seger und Labaronne hier auch in sehr verkürzter Form. Der Band jedenfalls ist empfehlenswert als «Auffrischung» für Fundraiserinnen und Fundraiser mit Praxis-Erfahrung und als Einstiegslektüre für QuereinsteigerInnen oder Ehrenamtliche, die sich nur nebenberuflich mit dem Fundraising befassen. Besonders gelungen sind auch viele Grafiken, von denen jene zum Thema «Die Spenderpyramide erklimmen» endlich aus der Pyramide einen für die Schweiz doch näher liegenden «Spenderberg» macht (vgl. Bild). Und wer Grundlagen und Methoden aus diesem Werk systematisch in die Praxis umsetzt, hat gute Chancen, selbst einen eigentlichen «Berg an Spenden» zu generieren. (tr)

Bibliografische Angaben: Leticia Labaronne und Bruno Seger: SMLessentials, Band 05, Fundraising Management, 1. Auflage 2016, vdf Hochschulverlag AG, 76 Seiten, Format 14.8 x 21 cm, broschiert, zahlreiche Abbildungen, durchgehend farbig, CHF 16.00 / EUR 15.40 (D), ISBN 978-3-7281-3731-9
Weitere Informationen: http://www.vdf.ethz.ch/info/showDetails.asp?isbnNr=3731

  

«Das persönliche Gespräch: Fundraising durch Überzeugung» von Andreas Schiemenz

Großspenden und Unternehmensspenden stellen einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Fundraising dar und erfordern bei der Akquise besondere Herangehensweisen. Nur mit einer gezielten und persönlichen Ansprache lassen sich Großspender und Unternehmer als Unterstützer gewinnen. Schritt für Schritt erläutert Andreas Schiemenz – selbst mit langjähriger Erfahrung im Bereich des Fundraising für Großspender und Unternehmen in verschiedenen Non-Profit-Organisationen – wie Sie die richtigen Ansprechpartner finden und auswählen, eine individuelle Kommunikationsstrategie entwickeln, Gespräche mit potenziellen Spendern effizient nachbereiten und wie Sie Geber zu langfristigen Spendern machen. Dabei werden sowohl die strukturellen Prozesse bei der Tätigkeit von Spendenorganisationen beleuchtet als auch die praktische Umsetzung anhand zahlreicher Praxisbeispiele vorgestellt. «Fundraising macht Menschen glücklich» – die Geber, die Spendensammler und die Menschen, denen mit den finanzierten Projekten geholfen werden kann.
Weitere Informationen: http://www.springer.com/us/book/9783658014254

«Warum Menschen spenden» von Kai Fischer

Warum Menschen spenden – diese Frage wird von Kai Fischer in diesem Buch gegen den üblichen Strich gebürstet. Er zeigt, dass Spenden Gaben und deshalb eine Form des Sozialkapitals sind. Werden sie gegeben, werden unterschiedliche Formen von Beziehungen geschaffen, In- und Exklusionen in Netzwerke ermöglicht und soziale Differenzierungen vorgenommen. Diese Vorgänge beschreibt er anhand von sieben unterschiedlichen Gebe-Logiken, die die soziale und funktionale Basis des Fundraisings darstellen. Damit Nonprofit-Organisationen Förderung erhalten, inszenieren sie sich und die Gebe-Logiken und bieten entsprechende Beziehungen an, die sie dann auch eingehen, um Spenden zu erhalten. Ob Förderer auf dieses Angebot eingehen, entscheidet sich an unterschiedlichen Kriterien, die am Ende mit der Identität der Förderer verkoppelt sind. Damit gelingt Kai Fischer, Fundraising ein theoretisches Fundament zu geben. Nebenbei erklärt er auch, warum immer weniger Menschen in Deutschland spenden und was das mit der bisherigen Praxis des Fundraisings zu tun hat. Damit liefert er einen Beitrag, wie das Fundraising in Deutschland qualitativ und quantitativ weiterentwickelt werden kann. 
Weitere Informationen: http://mission-based-verlag.de/de/ 

«Praxishandbuch Social Return on Investment: Wirkung sozialer Investitionen messen» von Christian Schober und Volker Then (Hrsg.)

«Sozialrendite» messbar machen.
Wie wirtschaftlicher Gewinn gemessen wird, ist bekannt. Doch wie lässt sich der gesellschaftliche Mehrwert von sozialen Projekten messen? Die SROI-Analyse versucht, den durch soziale Organisationen geschaffenen Mehrwert umfassend zu bewerten. Dabei werden auch die nicht rein betriebswirtschaftlichen Effekte berücksichtigt. Ein Beispiel ist der Betriebskindergarten: Es werden nicht nur die Gewinne des Unternehmens, sondern auch die der Eltern und der Kommune einbezogen. Das Praxishandbuch führt in Funktionsweisen und Voraussetzungen des Ansatzes ein und beleuchtet anhand von Fallbeispielen Chancen und Nutzen dieses mittlerweile vieldiskutierten Berechnungsinstruments.
Weitere Informationen: https://www.schaeffer-poeschel.de/isbn/978-3-7910-3396-9

«Die Förderstiftung. Strategie - Führung – Management» von Prof. Dr. Georg von Schnurbein und Dr. Karsten Timmer

Wer mit Vertretungen einer bestimmten Branche der Schweizer Wirtschaft zu tun hat, tut doch gut daran, sich darum zu kümmern, was diese bewegt. Wer mit Stiftungen produktive Kontakte aufbauen will, erfährt hier, was diese leisten wollen und sollen. Ein grosser Teil der verfügbaren Literatur über Förderstiftungen entspringt der Sicht von JuristInnen. Sie erzählt uns, wie die Welt sein sollte, nach welchem Recht diese sich richten darf. Die Autoren von «Die Förderstiftung» orientieren sich an Management-Lehren und an ihren eigenen Erfahrungen. Sie kommen aus Deutschland und wirken seit einem Jahrzehnt auch hier im Land. Sie kennen die hiesige Stiftungswelt, sind aber doch nicht mit allen Einheimischen verbandelt. Natürlich richtet sich das vorliegende Werk an Mitarbeitende und Gremien von Förderstiftungen; schliesslich stehen diese teils immer noch für «unauffindbare Kontaktadressen, unklare Förderstrategie, fehlende Kriterien, langwierige Auswahlverfahren und eine paternalistische Kommunikation» (Dr. Philipp Egger im Vorwort). Dabei würde ja die externe Kommunikation einer Förderstiftung genauso zu den Leistungsprozessen gehören wie das Fördermanagement oder das in Organisations-, Finanz- und Personalmanagement aufteilbare «Potentialmanagement». Der Begriff Fundraising erscheint im Buch nicht; für Angehörige dieser Profession ist es aber durchaus gewinnbringend, die Beschreibung des Förderverfahrens von einer anderen Seite her zu studieren. Schliesslich lautet die Grundhaltung der Autoren: «Förderstiftungen sind nur so gut wie die Empfänger ihrer Fördermittel» (Seiten 182 und 202).
Weitere Informationen: http://www.helbing.ch/detail/ISBN-9783719036317/Die-F%C3%B6rderstiftung

«Mäzenninnen. Denken - Handeln – Bewegen» von Elisa Bortoluzzi Dubach und Hansrudolf Frey.

Elisa Bortoluzzi Dubach und Hansrudolf Frey haben sich während mehreren Jahren mit engagierten Frauen getroffen. Ihre Fragestellung war: Engagieren sich erfolgreiche Frauen anders gemeinnützig als Männer? Ja, sagen sie mit Überzeugung nach der Auswertung ihrer Gespräche und Recherchen. Ihre Ergebnisse haben sie in einem 250-seitigen Buch, das im Herbst 2014 erschien, zusammengefasst und illustriert. Darin sind aus der Schweiz Hilde Schwab, Mirjam Staub-Bisang, Carolina Müller-Möhl, Janine Aebi-Müller, Hortense Anda-Bührle, Alicia Soiron, Denise Benedick und Gisela Kutter porträtiert, je mit ihrem Lebenslauf und aktuellem Engagement. Bortoluzzi und Frey haben ausserdem das Wirken von Mäzeninnen aus Deutschland, Liechtenstein und Norditalien erfasst und die bereits Jahrhunderte umfassende Geschichte weiblicher Förderung zusammengefasst. Die Autorin und der Autor vermitteln Frauen, die mäzenatisch oder karitativ tätig sind, wertvolle Anregungen zum Überdenken der eigenen Strategien und Wertvorstellungen sowie der Kommunikation über das eigene Wirken. Fundraising-Spezialisten erhalten Einblick in die Motivationen vermögender Frauen, welche die Welt verändern wollen. Weitere Informationen: http://www.haupt.ch/Verlag/Buecher/Wirtschaft-Recht/NPO-Management/Maezeninnen.html

«Fundraising - Professionelle Mittelbeschaffung für steuerbegünstigte Organisationen» von Michael Urselmann (6. Auflage)

Der neue «Urselmann», ein - wenn nicht «das» - deutschsprachige Standardwerk zum Thema «Fundraising», ist nicht nur vollständig überarbeitet, grösser im Format und umfangreicher als die Vorgänger, es ist auch um wesentliche Kapitel erweitert worden: Unternehmen, Stiftungen und die öffentliche Hand als Bereitsteller von Ressourcen und erstmals ein eigenes, ausführliches Kapitel zu Online-Fundraising sind die wichtigsten Ergänzungen. Der Anspruch des Werks ist hoch, weil es laut Autor Michael Urselmann «das aktuell verfügbare Wissen über professionelles Fundraising und sein systematisches Management zur Verfügung stellt». Dieser Anspruch wird jedoch über weite Strecken tatsächlich erfüllt, bringt doch Urselmann, Professor für Sozialmanagement mit dem Forschungsschwerpunkt Fundraising an der Fachhochule Köln (und unter anderem auch an der ZHAW Winterthur als Dozent tätig), seine neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Nonprofit-Management und Fundraising wie seine mehr als 20-jährige Praxiserfahrung aus über 80 Beratungsprojekten zum Auf- und Ausbau von Fundraising in kleinen und grossen gemeinnützigen Organisationen ein. So versammelt das Buch mehr als 200 Best-Practice-Beispiele aus der Praxis sowie über 180 Abbildungen und Tabellen. Sie veranschaulichen praxisnah, wie das Fundraising für  gemeinnützige Organisationen systematisch eingesetzt werden können. Ein umfassender Service-Teil am Ende nennt Adressen von Fachverbänden, Anbietern von Aus- und Weiterbildung sowie Dienstleistern in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Weitere Informationen: http://www.springer-gabler.de/978-3-658-01794-1

«Integrierte Freiwilligenkoordination – neue Potenziale für Nonprofit Organisationen»

Freiwilligenarbeit ist essentiell für unsere Zivilgesellschaft. Über 30% der Arbeitsleistung von NPO wird durch Freiwillige geleistet. Die Publikation «Integrierte Freiwilligenkoordination: Ein Leitfaden für Schweizer NPO» präsentiert erstmals Daten zum aktuellen Stand der Freiwilligenkoordination aus der Perspektive der Organisationen. Demnach verlassen sich NPO unterschiedlich stark auf Freiwillige, am häufigsten in der Eventorganisation, am seltensten in der Politikgestaltung. Im Durchschnitt wird 22 Minuten Koordinationsaufwand pro Freiwilligen betrieben. Die Mehrheit der befragten NPO siedelt die Freiwilligenkoordination nahe der strategischen Führung an. Die Autoren Sibylle Studer und Georg von Schnurbein fassen die Erkenntnisse aus Recherche und Befragungen in einem Leitfaden zusammen, um eine integrierte Freiwilligenkoordination zu entwickeln, angepasst an die gesetzten Prioritäten und verfügbaren Ressourcen. Der Leitfaden ist zudem mit Checklisten und Lesetipps versehen und bietet damit ein konkretes Arbeitsinstrument für FreiwilligenkoordinatorInnen.

Die Publikation steht zum freien Download auf www.ceps.unibas.ch/publikationen zur Verfügung. Druckexemplare können zum Preis von CHF 30.00 (zzgl. Versandkosten) beim CEPS bestellt werden.

«Fundraising - Grundlagen, System und strategische Planung» von Peter Buss

Der erfahrene Fundraiser Peter Buss zeigt in diesem Handbuch auf, wie Fundraising funktioniert und weshalb. Der erste Teil bietet einen Überblick und fasst in den «Sieben Goldenen Regeln» die Essenz des erfolgreichen Spendensammelns zusammen. Im zweiten Teil wird ein Fundraising-System zur Gestaltung des Spendendialogs vorgestellt, inkl. der in der Praxis entwickelten acht Bausteine («8A») des Fundraising-Mix.  Der dritte Teil setzt dieses System in die strategische Fundraising-Planung um. Ergänzt wird das umfangreiche Fundraising-Handbuch durch Arbeitsinstrumente im Internet.

«Strategisches Fundraising» von Christian Gahrmann

Weil der überschuldete Staat sich aus vielen Aufgabenfeldern zurückzieht, suchen immer mehr Organisationen nach privaten Förderern. Christian Gahrmann entwickelt ein Konzept eines strategischen Fundraisings, mit dem es Nonprofit-Organisationen gelingt, Spender als Kunden zu gewinnen und langfristige Erfolgspotentiale aufzubauen. Unter Berücksichtigung der Eigenheiten des Spendenmarktes überträgt er die Instrumente des strategischen Marketings aus der Unternehmenswelt auf den gemeinnützigen Sektor. Den bisherigen Sichtweisen der Beschaffungs- und Beziehungsorientierung im Fundraising stellt der Autor eine dritte, marktorientierte Fundraising-Philosophie zur Seite.

Der Inhalt

  • Fundraising: Beschaffungsaufgabe und Dienstleistung
  • Charakteristische Merkmale des Spendenmarktes
  • Planungsprinzipien im strategischen Fundraising
  • Positionierung der NPO im Spendenmarkt
  • Wettbewerb als positive Kraft auf dem Spendenmarkt

Die Zielgruppe

Dozenten und Studenten der Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Nonprofit- und Sozialmanagement; professionelle Fundraiserinnen und Fundraiser, Vorstände in Vereinen, Stiftungen und gemeinnützige Organisationen.

«Fundraising-Grundlagen» von Jan Uekermann

In wirtschaftlichen schwierigen Zeiten merken viele Organisationen: Das Geld ist knapp und die Bereitschaft der Menschen zu spenden sinkt. Gerade jetzt ist es wichtig, jemanden zu haben, der sich um eine unabhängige Finanzierung kümmert. Eine Person, die Verantwortung dafür übernimmt, dass mit einem planbaren Spendenaufkommen gearbeitet werden kann. Genau an diesem Punkt hilft das Buch „Fundraising Grundlagen“ weiter. Neben dem Fundraising in der Theorie beschreibt der Autor die praktische Arbeit mit dem Spender. Dabei greift Uekermann auf seine persönlichen Erlebnisse zurück. Nicht nur Neulinge können mit diesem Buch viele Erkenntnisse gewinnen, auch Erfahrene profitieren von den Tipps des Experten.

160 Seiten;erschienen 2010; ISBN: 978- 3-9813794-0-2

«Hochschul-Fundraising» von Marita Haibach

Immer mehr Hochschulen versuchen, Ihre Einnahmen aus privaten Spenden und Stiftungsgeldern zu steigern. Marita Haibach liefert den ersten Ratgeber für öffentliche und private Hochschulen sowie für Wissenschaftsorganisationen zum Thema Fundraising.

Fundraising, das Einwerben von privaten Fördermitteln, ist für Hochschulen heute überlebensnotwendig. Spitzenleistungen lassen sich nicht allein durch staatliche Gelder finanzieren. Häufig aber fehlt es am Know-how für ein systematisches Fundraising. Marita Haibach erläutert Schritt für Schritt den Weg zur erfolgreichen Akquise von Fördermitteln für Hochschulmanagement und Dozenten: Dazu gehören das Sammeln von Argumenten für die Sponsoren und das Einrichten einer Fundraising-Struktur - mit einem hochschulinternen Fundraising-Büro, permanenter Alumniarbeit und Fördergesellschaften. Konkrete Tipps für die Praxis, von der Kontaktanbahnung über die Gesprächsführung bis zur Betreuung der Förderer, runden den Band ab.

327 Seiten; erschienen 2008; ISBN 978-3-593-38587-7

«Fundraising, Sponsoring und Spenden für Dummies» von John Mutz und Katherine Murray

Gemeinnützige Organisationen nehmen immer häufiger Fundraiser ins Boot, um Mittel zu beschaffen.
«Fundraising, Sponsoring und Spenden für Dummies» führt Sie in das Fundraising ein und begleitet Sie bei der Vorbereitung, Erstellung, Umsetzung und Bewertung eines Fundraising-Systems. Wie entwickeln Sie als Fundraiser einen Fundraising- Plan? Wie präsentieren Sie Ihr Anliegen überzeugend vor potenziellen Spendern? Wie finden Sie Spender und wie gewinnen Sie sie für Ihre Spendenaktion? Die Autoren zeigen Ihnen, welche Hilfsmittel und Kampagnen Ihnen zum Fundraising und Sponsoring zur Verfügung stehen, wie Sie ehrenamtliche Mitarbeiter suchen und finden, wie Sie für Ihre Organisation werben und wie Sie das Internet beim Fundraising nutzen können.
Katherine Murray hat mehrere Bücher über Fundraising geschrieben und berät Nonprofit-Organisationen. John Mutz ist Fundraising- Experte und tritt bei Fundraising- Veranstaltungen als Referent auf.

397 Seiten, erschienen im Oktober 2008, ISBN 3-527-70391-8

«Die 10 Mythen im Fundraising» von Kai Fischer und Ehrenfried Conta Gromberg

„Warum regionale Fundraiser nicht alles glauben sollten“ – so lautet der Untertitel dieses locker und zum Teil auch provokativ formulierten, systematisch aufgebauten Buches. Tatsächlich finden hier insbesondere Geschäftsführer(innen) und Leiter(innen) sowie Fundraiser(innen) aus kleinen und mittleren Organisationen eine gut lesbare Anleitung zur Vermeidung von Fehlern beim Aufbau des Fundraisings. Man muss (und kann) nicht alle Thesen zu 100 Prozent teilen, aber die Autoren Fischer und Gromberg (beide bei der Agentur „Spendwerk“ in Deutschland tätig und auch als Referenten im Bereich Fundraising unterwegs) bleiben nicht bei den Thesen stehen, sondern stellen Ihr „Fundraising jenseits der Mythen“ ganz konkret vor. Mit durchaus originellen Modellen wie dem „sozialen Marketingwasserfall“ und dem „Fundraising-Schmetterling“ geben Sie Hilfestellungen für zahlreiche Fragen aus der Fundraising-Praxis. Systematische Aufarbeitung der 10 Mythen im ersten Teil und praxisbezogene Umsetzung im zweiten Teil machen das Buch zu einer kleinen „Fibel“ der Art „In zehn Schritten zum erfolgreichen Fundraising“. Und tatsächlich gibt es (im zweiten Teil) eine konkrete Auflistung der „10 Schritte zu einem Fundraising jenseits der Mythen“: 1) Leiten und Verantwortung übernehmen; 2) Ihr Mission Statement wiederentdecken; 3) Der Fundraising-Schmetterling; 4) Fundraising in Ihrer Organisation verankern; 5) Die richtigen Förderer finden; 6) Den Kontakt herstellen; 7) Ihre Geschichte erzählen; 8) Anknüpfungspunkte bieten; 9) Die richtigen Haltungen einnehmen; 10) Langfristig Erfolg haben.

144 Seiten, erschienen im März 2009, ISBN 978-3-940354-35-8

«Abwanderungsverhalten von Spendern» von Beat Hunziker

Spendenfinanzierte NPO sehen sich einem zunehmenden Konkurrenz- kampf um Spendengelder ausgesetzt. Damit gehen steigende Fundraising- kosten einher, insbesondere bei der Spendergewinnung. Der Aufbau und die Pflege von Spenderbeziehungen werden somit zu zentralen Erfolgs- kriterien im Fundraising, wie auch die Verhinderung der Abwanderung. Beat Hunziker führt eine qualitative Befragung von ehemaligen Mehrfach- spendern durch. Neben zahlreichen kritischen Ereignissen, die zur Ab- wanderung führen können, identifiziert er sechs Typen von Abwanderern. Dadurch können gezielt Rückgewinnungs- und Bindungsmaßnahmen ergriffen werden.

Der Inhalt

  • Relationship Fundraising
  • Erkenntnisse zum Spender- und Abwanderungsverhalten
  • Switching Path Analysis Technique
  • Abwanderungsgründe und Rückgewinnungsmöglichkeiten von Mehrfachspendern

Die Zielgruppen

Dozierende und Studierende der Speziellen Betriebswirtschaftslehre; Manager, Fundraiser und weitere interessierte Personen, die sich für das Spendenverhalten, die Spendengewinnung oder das Customer Relationship Management interessieren.

Der Autor

Beat Hunziker promovierte bei Prof. Dr. Bernd Helmig am Verbandsmanagement Institut der Universität Freiburg/CH.

«geld & herzblut» von Muriel Bonnardin

16 Menschen und ihr Testament
Text: Muriel Bonnardin, Ursula Eichenberger
Fotografie: Annette Boutellier

Das Buch porträtiert in Text und Bild Personen, die ihr Vermögen oder einen Teil davon einer gemeinnützigen Organisation vermacht haben. Die Palette dieser Menschen und ihrer Beweggründe ist bunt. Die Jüngsten unter ihnen sind 45 und entschieden bereits vor Jahren, was mit ihrem Vermögen einmal passieren soll. Der Älteste ist 91 und hat sich sein Leben lang für Minderbemittelte eingesetzt. Es sind Frauen und Männer verschiedenster Charaktere und Herkunft.
Gemäss einer Nationalfondstudie aus dem Jahr 2006 werden in der Schweiz rund 28,5 Milliarden Franken vererbt. Rund 1,1 Milliarden Schweizer Franken gehen an steuerbefreite, gemeinnützige Institutionen. Zum Kreis dieser Institutionen gehören neben den klassischen Hilfswerken auch Kulturinstitutionen, Kirchen, Universitäten und Spitäler. Innerhalb dieses Betrages machen Erbschaften an gemeinnützige wohltätige Organisationen (Hilfswerke, NGOs, NPOs) – um die es in diesem Buch geht – schätzungsweise 200 Millionen Schweizer Franken aus.
Die Wahl eines gemeinnützigen Zweckes liegt meistens in der Vergangenheit der Person und ist mit ganz persönlichen Wertvorstellungen verbunden. Die meisten möchten, dass nach ihrem Tod die Tätigkeit einer bestimmten Organisation weitergeht. Andere haben grundsätzlich den Wunsch, etwas Gutes zu tun, oder pflegen bereits eine persönliche Beziehung zu einer Organisation.
Respektvoll und mit viel Feingefühl porträtieren die beiden Autorinnen 16 spannende und bewegende Lebensgeschichten. Das Buch macht Mut, informiert und motiviert Menschen, ihre Werte über den Tod hinaus wirken zu lassen, indem sie eine gemeinnützige Organisation in ihrem Testament begünstigen.
Die gestiegene Lebenserwartung hat die Rolle des Erbens in der Schweiz grundsätzlich verändert. Die Hälfte des Schweizer Volksvermögens entfällt auf Personen, die 65 Jahre alt oder älter sind. Weniger als die Hälfte der gesamten Summe geht an Erben unter 55 Jahren.

«Freiwillig verpflichtet» von Beatrice Schumacher

Soziale Verantwortung gilt heute als Erfolgsfaktor für Wirtschaftsunternehmen. Sie ist Ausdruck eines umfassenden Verantwortungsgefühls des Einzelnen, sich aktiv für das allgemeine Wohl einzusetzen.
Am Beispiel der 1810 gegründeten Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft wird die Spannweite von Gemeinnützigkeit vor Augen geführt. Sie reicht vom kommunikativvernetzenden Forum über die Verteidigung privater Fürsorge bis zur paternalistischen Gründung von Erziehungsanstalten. Themen wie Bildung, Familie, Jugendkriminalität und psychische Krankheit geben Einblick in die historische Dimension aktueller Fragen. Sie liefern Einsichten in das historische Verhältnis zwischen privater und staatlicher Sozialtätigkeit und weisen auf die Debatte zur Zukunft des Sozialstaates.

448 Seiten; erschienen 2010; ISBN 978-3-03823-594-1

«Stiftungen - der Leitfaden für Gesuchsteller» von Dr.Dr. Elisa Bortoluzzi Dubach

Immer mehr Kulturschaffende, Sportveranstalter, Jugendgruppen, Vereine, Schulen, soziale und kulturelle Einrichtungen suchen im Rahmen ihrer Finanzierungsbemühungen die Zusammenarbeit mit Stiftungen. Dieser neue Leitfaden zeigt Gesuchstellern, worauf es ankommt, wenn sie erfolgreich sein wollen im Umgang mit Stiftungen, Fördereinrichtungen und Mäzenen.

Der neue Leitfaden führt die Benutzer in systematisch aufgebauten Kapiteln in die Welt der Stiftungen ein. Die Leser lernen Schritt für Schitt, was Stiftungen sind, wie sie arbeiten und welche Rahmenbedingungen zu beachten sind, wenn man erfolgreich, nachhaltig und über Jahre hinweg Stiftungen als Förderer oder gar als Projektpartner gewinnen möchte.

Die Autorin, die seit Jahren als erfolgreiche Sponsoring- und Kommunikationsberaterin mit Projektträgern wie mit Stiftungen zusammenarbeitet, kennt die Welt der Stiftungen aus der Perpektive der Geldsuchenden wie aus jener der Geldgebenden. Zahlreiche Checklisten und Fallbeispiele führen dem Leser die Thematik anschaulich vor Augen und erlauben eine unmittelbare Umsetzung des theoretischen Fachwissens in die Praxis der eigenen Arbeit.
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«Die Förderstiftung: Strategie – Führung – Management» von Prof. Dr. Georg von Schnurbein und Dr. Karsten Timmer

Durch das anhaltende Wachstum der Stiftungen engagieren sich immer mehr Menschen in und für Stiftungen. Die Neuerscheinung „Die Förderstiftung“ aus der Reihe Foundation Governance bietet eine strukturierte Anleitung zur erfolgreichen Führung von Stiftungen. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Beispielen zeigen die Autoren, wie durch modernes Stiftungsmanagement die Ziele der Stiftung wirkungsvoll erreicht werden können.
Viele Stiftungen werden bereits heute professionell geführt. Auf Grund der zunehmenden Bedeutung von Stiftungen in der Gesellschaft besteht jedoch ein Bedarf an wissenschaftlich abgestützten Handlungsempfehlungen für ein modernes und wirkungsorientiertes Stiftungsmanagement. Prof. Dr. Georg von Schnurbein und Dr. Karsten Timmer bieten hierfür mit ihrem Buch „Die Förderstiftung“ einen umfassenden und strukturierten Leitfaden, der den Lesern ermöglicht neu gewonnene Erkenntnisse direkt umzusetzen. Die Autoren stellen erstmals einen systematischen Ansatz für ein (pro)aktives und ergebnisorientiertes Management von Stiftungen vor, der bisher für Praktiker gefehlt hat.
Das Buch ist als Leitfaden konzipiert, der durch viele Beispiele, Praxishilfen und Zusatzinformationen eine direkte Übertragung auf den Stiftungsalltag ermöglicht.

317 Seiten, erschienen 2010; ISBN-10: 3719029530; ISBN-13: 978-3719029531

Performance Management in Nonprofit-Organisationen

Performance Management ist die systematische Ausrichtung aller strategischen und operativen Aktivitäten einer Organisation auf eine erfolgreiche Zielerreichung sowie die Auswahl und fort- laufende Messung geeigneter Kenngrössen des organisationalen Erfolgs.

Dieser Sammelband ist aus dem 10.Internationalen NPO-Colloquium an der Universität Freiburg (Schweiz) entstanden und vermittelt in 38 Beiträgen aus Forschung und Praxis einen aktuellen Überblick sowie zahlreiche Beispiele zur Erfolgsmessung und -steuerung in Verbänden, Vereinen, Stiftungen und gemeinwirtschaftlich tätigen Genossenschaften.

Weitere Informationen

Swiss GAAP FER 21, Rechnungslegung für gemeinnützige, soziale Nonprofit-Organisationen

Die Kommission für Fachempfehlungen zur Rechlungslegung hat die Bedeutung von Nonprofit-Organisationen in der Schweiz und die Wichtigkeit der Rechnungslegung für diese Organisationen früh erkannt. Seit seiner Inkraftsetzung zum 1. Januar 2003 wird Swiss GAAP FER 21 «Rechnungslegung für gemeinnützige, soziale Nonprofit-Organisationen» von vielen Nonprofit-Organisationen angewendet. Zudem empfehlen verschiedene Aufsichtsinstitutionen dessen Anwendung oder schreiben diese sogar vor, was die Bedeutung von Swiss GAAP FER 21 zusätzlich verstärkt. Das Lehrbuch zeigt die wesentlichen Bestandteile von Swiss GAAP FER 21 auf. Dabei werden häufige Problemstellungen thematisiert und praxisgerechte Lösungsvorschläge gemacht. Ergänzt werden die Ausführungen durch illustrierende Beispiele.

«Social Media in der Medienarbeit» von Marcel Bernet

1886 verschickt Julius Maggi erste Pressetexte für Suppenwürfel aus seinem „Reclame- Pressebüro“. Heute lädt Vodafone über Facebook, StudiVZ und Twitter zur öffentlichen Live-Pressekonferenz im Internet. Das Mitmach-Web bringt eine grundlegende Veränderung der Medienlandschaft, macht Kunden zu Publizisten und öffnet neue Wege für den Dialog mit Medien, Märkten und Meinungsmachern. Dieses Buch dient als Leitfaden für den strategisch ausgerichteten Einsatz von Social Media in der Medienarbeit. PR-Profis aus Unternehmen, Organisationen und Agenturen erfahren, • wie sie Medienmitteilungen und Mediencorner optimieren • wie sich alle Plattformen der Social Media Landkarte nutzen lassen • welche Inhalte Medien und Meinungsmacher erreichen • wieviel Zeit Inhalt und Dialog beanspruchen • welches Monitoring Zuhören und Handeln sichert • wohin sich integrierte Online-PR entwickelt

198 Seiten; erschienen 2010; ISBN: 978-3531172965

«Partnerschaften von NGOs und Unternehmen» von Simone Klein und Karin Siegmund

Im Zuge der Diskussion um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und lokalen und internationalen Nichtregierungs- organisationen (NGOs) intensiver. Diese „neuen“ Partnerschaften zwischen NGOs und Unternehmen entwickeln sich zu integrierten und nachhaltigen Formen der Zusammenarbeit. Da- bei entsteht ein neues Verständnis von Partnerschaften, dessen konkrete Umsetzung für beide Akteure eine Herausforderung darstellt. Was zeichnet diese Partnerkonstellation aus? Was sind die Triebkräfte für diese Partnerschaften? Welche Faktoren führen zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit? Diese und viele weitere Fragen bestimmen das Management von Partnerschaften zwischen Unternehmen und NGOs. Die Autoren aus NGOs, Unternehmen, Wissenschaft und Beratung beleuchten das Thema in seinen verschiedenen Facetten. Der Sammelband liefert Hintergründe und Handlungsempfehlungen für die Praxis ebenso wie Ansatzpunkte für die weitere Diskussion.

224 Seiten; erschienen 2010; ISBN-10: 3531170996, ISBN-13: 978-3531170992

«Stichwort: NPO Management» von Markus Gmür und Hans Lichtsteiner

Dieses Nachschlagewerk für Vereine, Verbände, Stiftungen, Genossenschaften und NGO vereinigt die wichtigsten Begriffe und Konzepte des Managements von Nonprofit-Organisationen mit prägnanten Erklärungen, Querverweisen und Synonymen in deutscher und französischer Sprache. Diese Publikation aus dem Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universität Fribourg bietet eine umfassende terminologische Hilfestellung für Forscher wie Praktiker und ist ein erster Schritt hin zu einer gemeinsamen Sprache im Nonprofit-Sektor. Das Nachschlagewerk enthält die wichtigsten modell-, aber auch allgemein NPO-spezifischen Begriffe und ihre Bedeutung in Form eines zweisprachigen Nachschlagewerks. Als eine der führenden NPO-Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum haben die VMI-Herausgeber Markus Gmür und Hans Lichtsteiner aber auch die Ambition, Wissenschaftlern umfassende und griffige Definitionen für diesen Themenkomplex zur Verfügung zu stellen.

181 Seiten; erschienen 2010; ISBN-13: 9783258075655; ISBN-10: 3258075654

«Rechnungswesen, Revision und Steuern für Vereine» von Daniel Zöbeli, Arthur Exer und Andreas Baumann

Eine ordnungsmässige Buchführung ist für Vereine genauso wichtig wie eine wirksame Rechnungsrevision. Mit diesem Buch sind die verantwortlichen Personen (insbesondere Kassier, Vereinsvorstand, Geschäftsleitung und Revisionsstelle) optimal dafür vorbereitet. Zudem soll den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Einstieg ins Dossier "Vereinsfinanzen" erleichtert werden.

Angesprochen sind mitgliederorientierte wie karitative Vereine aller Bereiche (Sport, Kultur, Soziales, Politik usw.). Der Leser erfährt alles Wichtige übers Rechnungswesen von Vereinen und die anschliessende Rechnungsrevision. Es wird auch gezeigt, welchen Einfluss die neuesten Revisionsbestimmungen auf schweizerische Vereine haben. Zudem werden die wichtigsten steuerrechtlichen Bestimmungen sowohl bei den direkten Steuern wie bei der Mehrwertsteuer dargestellt und Fragen zur Steuerbefreiung erörtert. Zahlreiche Beispiele aus der aktuellen Rechnungslegungs- und Steuerpraxis sowie bewährte Standardprüfprogramme für Vereinsrevisoren illustrieren die Ausführungen der drei Autoren umfassend.

198 Seiten, erschienen 2010, ISBN 978-3-280-07251-6

«Jahresabschluss und Finanzen von Stiftungen» von Daniel Zöbeli / Luzius Neubert

Eine professionelle Berichterstattung wird für gemeinnützige Stiftungen im Kampf um knappe Finanzmittel immer wichtiger. Bei der Vermögensanlage gilt es zudem, unnötige Risiken zu vermeiden und von möglichen Ertragschancen zu profitieren.

Der Leser erfährt alles Wichtige über die gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften von gemeinnützigen Stiftungen sowie über die jährliche Berichterstattung gegenüber der Aufsichts behörde. Weiter wird der beste Weg aufgezeigt, die neuen Bestimmungen zu Revision, Internem Kontrollsystem (IKS) und Sanierung bei Stiftungen in die Praxis umzusetzen. In einem besonderen Teil über Vermögensanlagen werden wichtige Fragen zu Anlagemöglichkeiten, Verantwortlichkeiten und Anlageprozess erläutert. Zahlreiche Beispiele aus der aktuellen Rechnungslegungsund Finanzpraxis illustrieren die theoretischen Ausführungen.

174 Seiten; erschienen 2009; ISBN 978-3-280-07213-4

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