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geld & herzblut

geld & herzblut

  • Autor: Muriel Bonnardin
  • Herausgeber: Kontrast
  • ISBN: 978-3-906729-62-6
  • Seiten: 160
  • Erscheinungsjahr: 2008
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Das Buch porträtiert in Text und Bild Personen, die ihr Vermögen oder einen Teil davon einer gemeinnützigen Organisation vermacht haben. Die Palette dieser Menschen und ihrer Beweggründe ist bunt. Die Jüngsten unter ihnen sind 45 und entschieden bereits vor Jahren, was mit ihrem Vermögen einmal passieren soll. Der Älteste ist 91 und hat sich sein Leben lang für Minderbemittelte eingesetzt. Es sind Frauen und Männer verschiedenster Charaktere und Herkunft.
Gemäss einer Nationalfondstudie aus dem Jahr 2006 werden in der Schweiz rund 28,5 Milliarden Franken vererbt. Rund 1,1 Milliarden Schweizer Franken gehen an steuerbefreite, gemeinnützige Institutionen. Zum Kreis dieser Institutionen gehören neben den klassischen Hilfswerken auch Kulturinstitutionen, Kirchen, Universitäten und Spitäler. Innerhalb dieses Betrages machen Erbschaften an gemeinnützige wohltätige Organisationen (Hilfswerke, NGOs, NPOs) – um die es in diesem Buch geht – schätzungsweise 200 Millionen Schweizer Franken aus.
Die Wahl eines gemeinnützigen Zweckes liegt meistens in der Vergangenheit der Person und ist mit ganz persönlichen Wertvorstellungen verbunden. Die meisten möchten, dass nach ihrem Tod die Tätigkeit einer bestimmten Organisation weitergeht. Andere haben grundsätzlich den Wunsch, etwas Gutes zu tun, oder pflegen bereits eine persönliche Beziehung zu einer Organisation.
Respektvoll und mit viel Feingefühl porträtieren die beiden Autorinnen 16 spannende und bewegende Lebensgeschichten. Das Buch macht Mut, informiert und motiviert Menschen, ihre Werte über den Tod hinaus wirken zu lassen, indem sie eine gemeinnützige Organisation in ihrem Testament begünstigen.
Die gestiegene Lebenserwartung hat die Rolle des Erbens in der Schweiz grundsätzlich verändert. Die Hälfte des Schweizer Volksvermögens entfällt auf Personen, die 65 Jahre alt oder älter sind. Weniger als die Hälfte der gesamten Summe geht an Erben unter 55 Jahren.