HomeNewsSpenden macht in Deutschland mehr Menschen glücklich als Shoppen am Black Friday & Co.

Spenden macht in Deutschland mehr Menschen glücklich als Shoppen am Black Friday & Co.

27.11.2020

Eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Fundraising Verbandes anlässlich des Black Fridays und GivingTuesdays, dem internationalen Aktionstag für das Geben, Spenden und für soziales Engagement, ergibt, dass das Tätigen einer Spende die Befragten deutlich glücklicher macht als Shopping.

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt einen deutlichen Trend: Insgesamt geben 88% (78,7% in 2019) der Befragten in Deutschland an, dass sie eine Spende zu leisten glücklich macht (sehr glücklich 31%; eher glücklich 57%). Dies ist ein Plus von 10% im Vergleich zum Vorjahr. Noch deutlicher wird es bei der Aussage «Eine Spende zu leisten macht mich sehr glücklich»: Hier gibt es im Pandemie-Jahr 2020 einen Anstieg von fast 14% (31% in 2020 / 17,1% in 2019).

Demgegenüber sagen nur 56,9% (56,1% in 2019 ) der befragten Menschen, dass eine Einkaufstour mit vielen Schnäppchen sie glücklich macht (sehr glücklich 14,3% / 12,7% in 2019; eher glücklich 42,6% / 43,4% in 2019 ). Entsprechend antworten 41,3% (41,1% in 2019) der Befragten sogar, dass das Shoppen sie eher nicht oder überhaupt nicht glücklich macht. «Diese Ergebnisse haben uns in der Deutlichkeit überrascht. Wir kennen zwar die Zusammenhänge zwischen Spenden und Glücksgefühlen durch neurowissenschaftliche Untersuchungen. Aber dass eine Spende das Schnäppchen-Shopping auch im Pandemie-Jahr 2020 klar schlägt, ist besonders erfreulich», so Larissa Probst, Geschäftsführerin des Deutschen Fundraising Verbandes.


Bei der Umfrage handelt es sich um eine bevölkerungsrepräsentative Befragung durch das Marktforschungsinstitut Kantar im Auftrag des Deutschen Fundraising Verbandes e.V. Ähnlich der sogenannten „Sonntagsfrage“ bilden die Ergebnisse ein aktuelles Meinungsbild ab. Der Befragungszeitraum war der 19.11.2020 (28.11.2019 im Vorjahr), die Anzahl der Befragten lag bei 504 (500 im Vorjahr) mit einer repräsentativen Gewichtung.