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Zewo-Studie: Wie Corona die Hilfswerke verändert

23.09.2020

Die Schweizer Hilfswerke konnten nach dem Rekord-Spendenjahr 2019, in dem sie 1,91 Milliarden Franken Spenden erhielten, auch während dem Lockdown auf die Solidarität der Schweizer Bevölkerung zählen. Sie passten ihre Hilfe wegen Corona den veränderten Bedingungen an und verstärkten ihre Leistungen. Doch nun befürchten viele einen Rückgang bei den Spenden.

Dies geht aus der repräsentativen Umfrage bei zertifizierten Hilfswerken hervor, mit der die Stiftung Zewo erstmals untersucht hat, wie Corona die private Hilfe verändert. Die Zewo-Studie zeigt, dass die Schweizer Hilfswerke die Corona-Krise bis jetzt gut gemeistert haben.

Solidarität der Bevölkerung hielt nach Spendenrekord an

Die Hilfswerke konnten dabei auf die Solidarität der Bevölkerung zählen, denn die Spendenfreude blieb nach dem Rekordjahr 2019 bestehen. Nachdem die Hilfswerke mit 1,91 Milliarden Franken mehr Spenden erhalten hatten als je zuvor, bekamen vor allem Hilfsorganisationen, die im inländischen Sozial- oder Gesundheitswesen tätig sind, bis Juni 2020 nochmals zusätzliche Spenden. Bei den meisten anderen Hilfswerken blieben die Spenden stabil.

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