Fokus: Runder Tisch zu Ablösung LSV
An einem Runden Tisch hat Swissfundraising gemeinsam mit Vertreter:innen von NPO und Zewo bei der SIX AG die wichtigsten Anliegen der Branche bei der Ablösung der LSV+ eingebracht: Eine zeitliche Verschiebung der Abschaltung von LSV+ und eine neue Lösung (eBill Direct Debit) mit automatischer Konvertierung bisheriger LSV+. Ein nächster Runder Tisch ist für Herbst 2026 geplant.
Fokus: Übersicht
Die Ausgangslage
Eine Abschaltung von LSV+ im Jahr 2028, ohne automatische Konvertierung auf eine alternative Lösung wie eBill Direct Debit und ohne ein flächendeckend etabliertes Nachfolgeprodukt, dürfte einen erheblichen Schaden verursachen. Aufgrund von Umfragen und Hochrechnungen ist davon auszugehen, dass zwischen 2028 und 2038 insgesamt rund 240 Millionen Franken an heute sicheren Spendeneinnahmen wegfallen könnten. Im schlimmsten Fall wären es sogar CHF 320 Millionen. Für einige Hilfswerke könnte dies existenzbedrohend sein.
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Verschiebung der «Deadline» und kein Konversionsverlust
Die Delegation von NPO und Verbänden beantragte daher am Runden Tisch eine Verschiebung der «Deadline» von September 2028 um mindestens fünf Jahre, denn sie ist für praktisch alle Beteiligten zu kurzfristig. Eine Verschiebung schafft genügend Zeit für eine gute Nachfolgelösung und stellt sicher, dass möglichst viele Dauerspenden weiter getätigt werden. Konkret bedeutet dies, dass LSV+ bei bestehenden Spender:innen weiterläuft, bis sie ohne Konversionsverlust in die neue Lösung übernommen werden können.
