Unicef und Public Eye gewinnen die Swissfundraising Awards 2023

14.06.2023

Bern, 15. Juni 2023. Bei traditionell schönem Tagungswetter trafen sich heute über 420 Teilnehmer:innen im Kursaal zum diesjährigen SwissFundraisingDay in Bern. Von nationalen und internationalen Referent:innen holten sie sich hier Impulse für ihre Fundraising-Arbeit im Alltag, pflegten ihr persönliches Netzwerk und kürten die Gewinner:innen des Swissfundraising Awards: Unicef Schweiz und Liechtenstein sowie Public Eye erhielten für Ihre Kampagnen die «Franca»-Trophäe.

Am SwissFundraisingDay wurden auch 2023 wieder zwei Fundraising-Aktionen mit dem Swissfundraising Award ausgezeichnet. Die erfolgreichste Fundraising-Aktion des Jahres wird direkt durch eine Fachjury gewählt. Bei der kreativsten Fundraising-Aktion entscheidet das Publikum.

Erfolgreichste Fundraising-Aktion: Ukraine-Kampagne von Unicef Schweiz und Liechtenstein

Die als erfolgreichste Aktion ausgezeichnete Kampagne unter dem Titel «Ukraine 2022 – integrierte Nothilfekampagne: Nie aufgeben. Für jedes Kind.» war die erfolgreichste Kampagne von UNICEF Schweiz und Liechtenstein sowohl in Bezug auf Spenden wie auf Reichweite. Neben den sehr hohen Spendeneinnahmen wurde auch ein grosses Spektrum an Freespace gespendet, weil Werbemittel angeboten werden konnten, die es zuvor nicht gab. Der Zugewinn an Neuspender:innen war ebenfalls aussergewöhnlich hoch. Die eindrücklichen Zahlen haben die Jury überzeugt, die Unicef damit den Swissfundraising Award für die erfolgreichste Fundraising-Aktion vergab.

Kreativste Fundraising-Aktion: «Oligarchen-Quartett» von Public Eye

Die eindrückliche Kampagne von Public Eye, die mit vier anderen Aktionen um die Gunst des Publikums pitchte, holte sich im Online-Voting schliesslich mit deutlichem Vorsprung den Sieg: Public Eye reagierte schnell auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und recherchierte die Verbindungen von 32 russischen Oligarch*innen in die Schweiz. Das Resultat der Recherche wurde auch als Quartett-Spiel veröffentlicht, das allen Bundesparlamentarier*innen zugeschickt wurde, um sie für das Thema zu sensibilisieren. Zusätzlich nutzte Public Eye auch das grosse Potenzial für die Akquisition von neuen Kontakten und das Upgrading von bestehenden Kontakten.